Gegenvorschlag: Geschichte
Der Stadtrat anerkennt das Grundanliegen der Initiative als wichtig, lehnt esak in dieser Form aber ab. Deshalb hat er zuhanden des Einwohnerrats einen Gegenvorschlag vorbereitet, den dieser in seiner Beratung noch leicht modifiziert hat.
Das Initiativkomitee hat anschliessend entschieden, an der Initiative festzuhalten. Dadurch erhält die Aarauer Bevölkerung die Wahl zwischen einem raschen entschiedenen Handeln (Initiative) und einem immernoch entschiedenen aber eindeutig gemächlicheren Handeln (Gegenvorschlag).
Am 11. März 2012 - ein Jahr nach Fukushima - wird der Gegenvorschlag der Bevölkerung gleichzeitig mit der Initiative zur Abstimmung vorgelegt. Zusätzlich können die Stimmbürgerinnen und -bürger entscheiden, ob der Initiative oder dem Gegenvorschlag der Vorzug gegeben werden soll, wenn beide angenommen werden (Stichentscheid).
„Ich sage JA, weil kleinste Fehler in der Atomenergie Jahrtausende lang töten.”
Susanne Klaus Günthart, Kindergartenlehrperson, Grossrätin Grüne