Argumente / Wirtschaft

Der Bau von neuen Kernkraftwerken kostet Milliarden. Geld, das für die Investitionen in erneuerbare Energieträger fehlt. Sowohl die Baukosten wie auch die zukünftigen Energiepreise sind schwierig abzuschätzen. Das wirtschaftliche Klumpenrisiko ist somit sehr gross. Würden die finanziellen Mittel für den geplanten Bau neuer KKWs in den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Schweiz investiert (lokale Wertschöpfung), entstünden erheblich mehr Arbeitsplätze im Inland und der Geldabfluss ins Ausland wäre geringer.

Aarau ist hauptsächlich ein Verwaltungsstandort und lebt kaum von der Industrie. Billigstrom ist in Aarau kein massgeblicher Standortfaktor. Mehr Lebensqualität dank intelligentem Umgang mit Energieressourcen hingegen schon. Für viele hier ansässige Gewerbezweige bietet die Initiative wirtschaftliche Chancen:
- Gesteigerter Absatz von energieeffizienten Geräten und Fahrzeugen
- Volle Auftragsbücher im Baugewerbe (energetische Sanierung von Altbauten, innovative Plus-Energie Bauten)
- Verkaufsargument in den Bereichen Produktion oder Dienstleistungen
Die Initiative ist insbesondere auch für die IBAarau AG eine grosse Chance, sich auf dem zunehmend liberalisierten Strommarkt glaubwürdig als ökologische Stromanbieterin zu positionieren.
eine gemeinsame Initiative von
Anne-Marie Nyffeler
„Ich sage JA, weil Aarau auch im Energiebereich eine Vorreiterrolle einnehmen soll.”
Anne-Marie Nyffeler, lic. phil. I,
Co-Präsidentin glp Aarau
„Wieso soll der Klimawandel auf städtischer Ebene bekämpft werden?”
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esak empfiehlt Ökostrom der IBA
» zum Beispiel: Stream Power